Alle Artikel mit dem Schlagwort: Robert Bosch Stiftung

Care for Chronic Condition: Bewerbungsfrist bis 31. Oktober verlängert

Professionelle Teams und Einzelakteure im Gesundheitswesen haben noch bis Mitte Februar 2017 die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Programms Care for Chronic Condition durchzuführen. In dem Programm fördert die Robert Bosch Stiftung Bildungsaufenthalte im Ausland, durch die neue Erkenntnisse und Erfahrungen zur Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen gewonnen werden können, z.B. durch Hospitationen an Bildungs- und Praxiseinrichtungen, Fort- und Weiterbildungen oder Kongressbesuche. Jetzt wurde zusätzlich zur letzten Bewerbungsfrist  am 30. September 2016 noch eine weitere Frist eingeräumt: der 31. Oktober 2016. „Mit der zusätzlichen Frist öffnen wir das Programm für weitere Interessenten, denen eine Antragstellung bis Ende September nicht möglich ist“, sagt Prof. Dr. Elke Donath, Leiterin des Instituts g-plus. „Die Entscheidung über die Anträge wird in jedem Fall zügig vorliegen, so dass mit den Vorhaben im Ausland zeitnah begonnen werden kann.“ Teilnehmen können Einzelpersonen und multiprofessionelle Teams, wobei Anträge von Teams besonders erwünscht sind.  „Die Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen lässt sich nur sektoren- und disziplinübergreifend meistern – multidisziplinäre Teams können hier ein wichtiger Motor für Veränderungen sein“, betont Prof. Dr. …

Förderprogramm Care for Chronic Condition verlängert

Hospitationen, Fort- und Weiterbildungen, Kongressbesuche – seit mehr als einem Jahr fördert die Robert Bosch Stiftung Aufenthalte im Ausland, durch die professionelle Akteure im Gesundheitswesen neue Erkenntnisse für eine bessere Versorgung chronisch und mehrfach erkrankter Menschen in Deutschland gewinnen können. Jetzt hat die Stiftung das Programm „Care for Chronic Condition“ bis März 2017 verlängert. Die Programmdurchführung verantwortet wie bisher das Institut g-plus der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Wissenstransfer für eine bessere Versorgung chronisch Kranker „Mit dem Förderprogramm „Care for Chronic Condition“ soll neues Wissen zur Versorgung chronisch und mehrfach Erkrankter nach Deutschland transferiert werden“, sagt Prof. Dr. Elke Donath, Leiterin des Instituts g-plus. „Der gezielte Wissenserwerb im Ausland soll die Teilnehmenden darüber hinaus ganz konkret anregen und unterstützen, innovative, interdisziplinäre und patientenorientierte Versorgungsmodelle für das deutsche Gesundheitssystem zu entwickeln.“ Mit dem Programm reagiert die Robert Bosch Stiftung auf die steigende Anzahl chronisch kranker Menschen in Deutschland, die das deutsche Gesundheitssystem vor komplexe Herausforderungen stellt. Durch die schleichende Entwicklung und den oft lebenslangen Verlauf sind chronisch Erkrankte besonderen Belastungen ausgesetzt und haben besondere Versorgungsbedarfe in den Bereichen …

Erste Studienreise nach Großbritannien: Bewerben Sie sich jetzt!

Erste Studienreise nach Großbritannien: Bewerben Sie sich jetzt! Reisen Sie mit Experten nach Großbritannien und lernen Sie innovative Modelle zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus aus erster Hand kennen! Ab sofort können sich professionelle Akteure im Gesundheitswesen für die Teilnahme an der ersten Studienreise im neuen Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ bewerben. Die von Fachexperten geleitete Reise führt vom 4. – 8. April 2016 in ausgewählte Einrichtungen in Großbritannien. Die Studienreise richtet sich an alle Personen im Gesundheitswesen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus verbessern wollen und/oder schon jetzt einen Beitrag dazu leisten, z. B. Pflegende, Ärzte, Sozialarbeiter, Entscheider auf politischer Ebene etc. Die Robert Bosch Stiftung bezuschusst die Teilnahme mit 70 % der anfallenden Kosten. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Krankenhäusern, die bereits an dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ teilnehmen, ist die Teilnahme kostenfrei. Weitere Infos: Programminformationen. „Im Zentrum jeder Studienreise steht, neben den Projektbesuchen, vor allem der fachliche Austausch – und zwar in dreifacher Hinsicht: die …

Kurzbericht: Das „Aging Brain Care Medical Home“ Programm

Autoren: Dr. med. Tilly Eichler, Dr. med. Adina Dreier, PD Dr. med. Horst Christian Vollmar   Das „Aging Brain Care Medical Home“ Programm: Best Practice – Modell für die Implementierung eines Dementia Care Management – Programms in die deutsche Regelversorgung. Dementia Care Management Dementia Care Management ist ein innovatives Konzept zur Verbesserung der häuslichen Versorgungssituation von Menschen mit Demenz (MmD) und ihren (pflegenden) Angehörigen durch eine möglichst frühzeitige optimale Integration der Betroffenen in das bestehende Gesundheits- und Sozialsystem. Dies wird durch den Einsatz von speziell qualifizierten Pflegefachpersonen, den Dementia Care Managern (DCM), erreicht. Dabei geht es nicht allein um eine Verbesserung der demenzspezifischen Versorgung, sondern um eine umfassende hausarztzentrierte, multimodale und interprofessionelle Behandlung und Betreuung der häufig von Multimorbidität betroffenen Patienten. Mit Hilfe des Dementia Care Managements soll ein möglichst langer Verbleib der Patienten im häuslichen Umfeld bei optimaler Betreuung und hoher Lebensqualität sowohl für die Patienten als auch deren Angehörigen erreicht werden. Gleichzeitig sollen Belastungen für die (pflegenden) Angehörigen, Hausärzte und weitere Fachkräfte minimiert werden. Dieses Konzept wird in Deutschland seit Januar 2012 in …