Alle Artikel in: Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus

Save the Date: Studienreise in die Niederlande zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus


Akutkrankenhäuser in den Niederlanden entwickeln immer wieder innovative Projekte in der Versorgung von Menschen mit Demenz. Sie können somit auf eine langjährige praktische Erfahrung in der Entwicklung und nachhaltigen Implementierung von Maßnahmen zurückblicken. Von diesen Erfahrungswerten können auf der nunmehr dritten Studienreise im Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird, wieder Interessierte aus Deutschland profitieren. Organisation und Planung Das vom Institut g-plus an der Universität Witten/Herdecke organisierte Programm ermöglicht seit 2015 von Experten geleitete Studienreisen zu Einrichtungen im Ausland, die mit beispielhaften Modellen die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus erfolgreich verbessern konnten. Zielgruppe Zielgruppe sind alle Personen im Gesundheitswesen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus verbessern möchten. Dazu gehören beispielsweise Pflegende, Ärzte, Angehörige therapeutischer Berufe, Sozialarbeiter oder Entscheider auf politischer Ebene. Förderung Die Robert Bosch Stiftung  bezuschusst die Teilnahme mit 70 Prozent der anfallenden Kosten. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Krankenhäusern, die im Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ von der Robert Bosch Stiftung  gefördert werden, ist die Teilnahme kostenfrei. Reisezeitraum Vom …

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Bei der Versorgung in Norwegen ziehen alle an einem Strang

Die Pflegewissenschaftlerin und Bloggerin Kati Borngräber berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen und Highlights der Studienreise „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ nach Norwegen. Oslo – Stavanger – Bergen – Oslo: Als eine von 25 Teilnehmern hatte ich vom 29. Mai bis 2. Juni 2017 Gelegenheit, mir auf einer Reise durch Norwegen einen Eindruck von der Versorgung von Menschen mit Demenz zu machen. Übergeordnetes Thema der Reise war Demenz im Akutkrankenhaus – allerdings stellte sich bald heraus, dass dieses Phänomen kaum isoliert von der generellen Demenzversorgung in Norwegen betrachtet werden kann. Stattdessen lieferten die Vorträge der norwegischen Fachleute, die wir während unserer Reise hörten, ein umfassendes Bild demenzfreundlicher Strukturen im gesamten Land und in den Gemeinden. Diese fördern offensichtlich insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedenster Akteure im Gesundheitswesen. Im Folgenden fasse ich den Ablauf der Reise zusammen und stelle meine persönlichen Highlights und Erkenntnisse vor und lasse einige meiner Mitreisenden zu Wort kommen. Tag eins: Ankommen und Perspektivwechsel in Oslo Der erste Tag diente der allgemeinen Anreise. Ich flog zusammen mit acht weiteren Teilnehmern und einem der Reiseleiter, …

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Beeindruckende multiprofessionelle Vernetzung in Norwegen

  Gudrun Roling nimmt aktuell an der von der  Robert Bosch Stiftung geförderten und vom Institut g-plus der Universität Witten/Herdecke koordinierten Studienreise Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus in Norwegen teil. Was sie bisher für Eindrücke gesammelt hat und welche Anregungen sie für ihre Arbeit  mitnimmt, berichtet Sie im Interview mit der Bloggerin Kati Borngräber. Zur Person: Gudrun Roling ist Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der internistischen Station des anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke. Zudem arbeitet die studierte Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Projekt der Universität Witten/Herdecke mit. Bei diesem geht es um die Ausbildung und interprofessionelle Zusammenarbeit von Ärzten, Therapeuten und Pflegenden im Rahmen des integrierten Begleitstudiums Anthroposophische Medizin. Kati Borngräber: Frau Roling, warum sind Sie mit auf die Studienreise „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ nach Norwegen gefahren? Gudrun Roling: Ursprünglich hatte sich das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke für das Programm ,Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus‘ der Robert Bosch Stiftung beworben, um bauliche und therapeutischer Maßnahmen realisieren zu können. Doch das hat leider nicht geklappt. Jetzt wollen wir zumindest einige kleine Veränderungen anstoßen, um die Station demenzfreundlicher …

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Start der Studienreise nach Norwegen

Internationale Studienreise: Vom 29. Mai bis 2. Juni 2017 erhalten 25 deutsche Fachleute einen Eindruck von der Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus in Norwegen. Die Exkursion wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und koordiniert vom Institut g-plus der Universität Witten/Herdecke. Wie können Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus betreut werden? Welche Konzepte eignen sich, um herausforderndem Verhalten zu begegnen? Diese und weitere Fragen rund um das demenzsensible Krankenhaus beschäftigen aktuell immer mehr Akteure im deutschen Gesundheitswesen. Denn Fakt ist: Infolge des demografischen Wandels steigt die Zahl der älteren Krankenhauspatienten mit der Nebendiagnose Demenz. Einige innovative Projekte zur besseren Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus wurden hierzulande in den vergangenen Jahren bereits initiiert. Doch zahlreiche Einrichtungen sind noch nicht ausreichend auf die neuen Herausforderungen vorbereitet. Warum eine Studienreise? Hier setzt die Studienreise „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ nach Norwegen an. Bei der von Fachexperten geführten Exkursion haben 20 Fachpersonen – darunter Ärzte, Psychologen und Pflegekräfte – Gelegenheit, ausgewählte Einrichtungen mit Vorbildcharakter zu besuchen und sich mit norwegischen Kollegen auszutauschen. Als Absolventin des Masterstudiengangs …

Jetzt bewerben: Studienreise „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ nach Norwegen

Ab sofort können sich professionelle Akteure im Gesundheitswesen für die Teilnahme an der nächsten Studienreise bewerben: Die von Fachexperten geführte Reise führt vom 29.05. – 02.06.2017 zu ausgewählten Einrichtungen in Norwegen. Bewerbungschluss ist der 03.04.2017. Die Reise findet im Rahmen des Programms „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ statt, das die Robert Bosch Stiftung seit 2015 fördert. In dem Programm werden von Experten geleitete Studienreisen zu erfolgreichen modellhaften Einrichtungen im Ausland angeboten. „Der Erfolg der letztjährigen Studienreise nach Großbritannien hat uns sehr in unserem Engagement bestätigt“, erklärt Dr. Bernadette Klapper, Leiterin des Themenbereichs Gesundheit der Robert Bosch Stiftung. „Die Studienreisen sind eine wirkungsvolle Ergänzung zu unserem Förderprogramm ‚Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus‘, mit dem wir seit 2012 12 Krankenhäuser bei der Umsetzung demenzsensibler Konzepte unterstützen. Sie ermöglichen den Blick in andere Gesundheitssysteme und andere Lösungsansätze und bieten damit inspirierende Beispiele guter Praxis zu demenzsensiblen Konzepten.“ Die Studienreise richtet sich an alle Personen im Gesundheitswesen, die an der Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung im Akutkrankenhaus beteiligt sind und die die Versorgung im Akutkrankenhaus …

SAVE THE DATE: Studienreise „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ nach Norwegen startet im Mai 2017

Die zweite internationale Studienreise zur akutstationären Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus findet vom  29.05. bis 02.06.2017 statt – und führt nach Norwegen. Die Ausschreibung erfolgt in Kürze – reservieren Sie sich den Reisezeitraum schon jetzt! Bewerben können sich alle Personen im Gesundheitswesen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus verbessern wollen. Dazu gehören beispielsweise Pflegende, Ärzte, Angehörige therapeutischer Berufe, Sozialarbeiter oder Entscheider auf politischer Ebene. Die Robert Bosch Stiftung bezuschusst die Teilnahme mit 70 % der anfallenden Kosten. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Krankenhäusern, die bereits an dem von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ teilnehmen, ist die Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ finden Sie hier. Informationen zur Ausschreibung der Studienreise nach Norwegen erhalten Sie hier.  

Noch Restplätze für Symposium am 28.10.2016 in Berlin

Die Anmeldefrist für das Symposium „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ am 28.10.2016 wurde verlängert. Anmeldungen für Restplätze sind noch bis zum 19.10.2016 möglich. Die Veranstaltung in Berlin richtet sich an alle Akteure im Gewundheitswesen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus in Deutschland verbessern möchten – und die sich für die Teilnahme am Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ interessieren. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Veranstaltungen

Jetzt anmelden: Symposium „Menschen mit Demenz im Akutkankenhaus“ am 28.10.2016

Am 28. Oktober 2016 findet in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin das Symposium „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert g-plus den Programmpunkt „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“, in dem Teilnehmende der ersten Studienreise nach Großbritannien Konzepte aus dem Gastland und erste Umsetzungsbeispiele in Deutschland vorstellen. Zudem werden Eckpunkte der nächsten Studienreise im Frühjahr 2017 bekannt gegeben. Mehr dazu lesen Sie in der Pressemitteilung vom 6. September 2016. Die Veranstaltung in Berlin richtet sich an alle Akteure des Gesundheitswesens, die die Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus in Deutschland verbessern möchten – und die sich für die Teilnahme am Programm „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ interessieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Allerdings ist eine verbindliche Anmeldung bis 13. Oktober 2016 erforderlich. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Veranstaltungen  

Angehörige zu Partnern in der Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus machen

Autorin: Dr. Christiane Pinkert   Demenz ist eine Erkrankung, die wie alle chronischen Erkrankungen, nicht nur das Leben des Menschen, der davon betroffen ist, verändert. Auch die Familie und das soziale Netzwerk, zu denen der Menschen mit Demenz gehört, sind gleichsam mitbetroffen. Denn die bis zum Beginn der Erkrankung möglicherweise stabilen Familienstrukturen, in denen jedes Mitglied Sicherheit, das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Vorhersagbarkeit erleben sowie klare Aufgaben und Rollen einnehmen kann, können durch die Erkrankung aus dem Gleichgewicht geraten. Aufgaben müssen plötzlich anders verteilt und Rollen neu definiert werden. Da wird die Tochter, die sich als Kind einer fürsorglichen Mutter wahrnimmt, langsam zur Tochter, die ihre hilflose und abwehrende Mutter pflegt und „hütet“ (Fieselmann, 2009). Die Mehrheit der Menschen mit Demenz lebt in den eigenen vier Wänden Von den schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen, die in Deutschland mit Demenz leben, wohnt die Mehrheit zu Hause. Je nach Stadium der Erkrankung bzw. je nach Einschränkungen, die die Erkrankung zum Beispiel bei der täglichen Lebensgestaltung mit sich bringt, sind die Menschen auf die Unterstützung ihres sozialen Netzwerkes angewiesen. Diese …

Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus: Erfolgreicher Abschluss der ersten Studienreise nach Großbritannien

20 Vertreterinnen und Vertreter deutscher Akutkrankenhäuser hatten im April die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Studienreise nach Großbritannien mit Experten vor Ort auszutauschen und Einrichtungen zu besuchen, die in der Versorgung von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus modellhaft sind. Die Reise fand im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus – Internationale Studienreisen“ statt. Prof. Elke Donath, Leiterin des Instituts, zeigte sich ausgesprochen zufrieden: „Wir freuen uns über den Erfolg der Reise. Er macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, eigenes berufliches Handeln  mit anderen Standards in der Gesundheitsversorgung – beispielsweise im Ausland – abzugleichen. So können diese kritisch hinterfragt werden und Impulsgeber für eigene Ideen und Entwicklungen sein.“ Besuch von vier Akutkrankenhäusern in Großbritannien Die Teilnehmenden der Studienreise besuchten vier Akutkrankenhäuser, die sich durch eine Architektur und Versorgung auszeichnen, die Alltagsgestaltung von betroffenen Menschen mit Demenz unterstützt. In den Einrichtungen erwartete die Reisegruppe ein interessantes Programm, das aus einer Mischung aus Vorträgen, Besichtigungen einzelner oder mehrerer Stationen sowie Fachdiskussionen mit den Mitarbeitenden der englischen Einrichtungen bestand. …